Wie die Angaben zustande kommen
Jeder Datensatz ist von Hand recherchiert und trägt ein Prüfdatum. Diese Seite beschreibt, was dabei geprüft wird, was ausdrücklich nicht geprüft ist und wo die Grenze zwischen beidem verläuft.
Wie ein Eintrag entsteht
Grundlage ist in aller Regel die Website des Betriebs selbst, dazu öffentlich zugängliche Angaben wie Öffnungszeiten oder Preislisten. Die Angaben werden gelesen, in die Felder dieses Verzeichnisses übertragen und mit der Quelle gespeichert. Beschreibungstexte werden selbst formuliert, es wird nichts übernommen.
Das Prüfdatum steht je Faktengruppe getrennt, weil die Gruppen unterschiedlich schnell veralten: Stammdaten, Preise, Ausstattung und Öffnungszeiten tragen jeweils ihr eigenes Datum. „Stammdaten im Juli geprüft“ heißt nicht, dass jemand die Preise angesehen hat, und genau das soll die Seite auch nicht suggerieren.
Ein Betrieb kann seine Angaben selbst bestätigen. Ist das geschehen, steht es auf der Werkstattseite. Ist es nicht geschehen, steht dort, dass die Angaben aus eigener Recherche stammen und vom Betrieb nicht bestätigt sind.
Drei Zustände statt zwei
Bei jedem Ausstattungsmerkmal gibt es nicht zwei mögliche Antworten, sondern drei: vorhanden, nicht vorhanden und nicht geprüft. „Nicht vorhanden“ und „nicht geprüft“ sind verschiedene Aussagen und werden nirgends zusammengefasst. Die erste ist eine Information, die zweite eine Lücke.
Daraus folgt, wie die Filter arbeiten: Wer in der Suche ein Merkmal verlangt, bekommt nur Betriebe, bei denen es ausdrücklich als vorhanden erfasst ist. Ungeprüfte Merkmale fallen dabei heraus. Das liefert weniger Treffer, aber keine falschen.
Auf der Werkstattseite werden nur entschiedene Merkmale namentlich genannt. Die ungeprüften erscheinen als Anzahl, denn eine Liste von Dingen, über die nichts bekannt ist, sagt niemandem etwas.
Reparaturen und Anforderungen
Zu jeder Reparatur ist zusammengestellt, was der Arbeitsplatz können muss. Diese Anforderungen sind keine flache Liste, sondern Gruppen mit gleichwertigen Alternativen: Bremsbeläge wechseln verlangt eine Hebebühne oder eine Grube oder einen Wagenheber mit Unterstellböcken. Eine Gruppe gilt als erfüllt, sobald eine Alternative verfügbar ist. Eine flache Liste würde jede Werkstatt mit Grube zu Unrecht abwerten.
Je Gruppe entsteht daraus einer von vier Zuständen:
- vom Betreiber angegeben: Eine Alternative ist ausdrücklich als vorhanden erfasst.
- Basisausstattung, üblicherweise vorhanden: Eine Alternative gehört zur Grundausstattung nahezu jeder Werkstatt, ist bei diesem Betrieb aber nicht geprüft. Diese Einstufung ist eng vergeben, sie gilt für acht von 42 Merkmalen.
- vorher nachfragen: Es ist nichts bekannt. Der Punkt landet auf der Nachfrageliste.
- nicht vorhanden: Alle Alternativen sind ausdrücklich als nicht vorhanden erfasst.
Es gibt bewusst keine Prozentzahl und keine Punktebewertung für die Passung. Eine Nachfrageliste ist ein Handlungsvorschlag, kein Mangel, und „73 Prozent Übereinstimmung“ wäre eine erfundene Genauigkeit.
Qualitätsstufen
Die Stufe eines Datensatzes wird nicht vergeben, sondern gerechnet. Maßstab ist die Datenabdeckung, nicht die Textlänge.
Pflichtkern. Ohne Name, Straße, Postleitzahl, Ort, Koordinaten und mindestens einen Kontaktweg trägt ein Datensatz gar keine Stufe.
Abdeckung. Darüber liegen acht Punkte, je einer für
- Öffnungszeiten oder ausdrücklich „nur auf Termin“,
- mindestens einen Fahrzeugtyp,
- 1 erfasste Preisposition und noch einmal einen ab 3 Preispositionen,
- 6 entschiedene Ausstattungsmerkmale und noch einmal einen ab 10,
- 3 entschiedene Serviceangaben,
- eine eigene Beschreibung ab 80 Zeichen.
Ab 5 von 8 Punkten gilt ein Datensatz als „vollständig“.
„geprüft“ verlangt zusätzlich, dass Stammdaten und Ausstattung innerhalb der letzten 12 Monate geprüft wurden und dass eine Quelle hinterlegt ist. Nur diese Stufe trägt auf der Website ein Abzeichen. „vollständig“ bekommt bewusst keines: Die Stufe bedeutet, dass die Abdeckung reicht, die Prüfung aber nicht frisch ist, und als Abzeichen läse sie sich wie ein Gütesiegel.
Die Stufe ist keine Bewertung des Betriebs. Sie sagt etwas über unseren Datenstand, nicht über die Qualität der Werkstatt.
Was in Suchmaschinen erscheint
In den Suchmaschinenindex und in die Sitemap gelangt nur, was mindestens die Stufe „geprüft“ erreicht. Eine Ortsseite kommt hinein, sobald dort mindestens eine Werkstatt diese Stufe erreicht, nicht schon, weil dort viele Betriebe stehen. Dünne Seiten bleiben erreichbar, aber außen vor.
Sichtbarkeit, Veröffentlichung und Indexierbarkeit sind drei getrennte Fragen. Ein Datensatz kann öffentlich abrufbar sein und trotzdem nicht in den Index gehören.
Preise
Angegeben sind Stundensätze für den Arbeitsplatz. Sie werden brutto angezeigt und dafür mit dem Steuersatz des Landes gerechnet, in dem der Betrieb sitzt, damit Deutschland und Österreich vergleichbar bleiben. Wer keinen Preis veröffentlicht, steht ohne Preis da und nicht mit einer Schätzung.
Der angezeigte Mindestpreis ist stets ein tatsächlich erfasster Wert aus der Preisliste des Betriebs und wird nirgends aus anderen Werten abgeleitet oder hochgerechnet.
Der Preisfilter der Suche arbeitet auf genau dieser Zahl. Ein Betrieb ohne veröffentlichten Stundensatz fällt deshalb heraus, sobald ein Deckel gesetzt ist, auch wenn er günstig sein sollte.
Was nicht passiert
- Kein Betrieb zahlt für einen Eintrag, und keiner kann seine Position in der Suche kaufen. Die Reihenfolge ergibt sich aus Entfernung und erfasster Ausstattung.
- Es gibt keine Sterne und keine Nutzerbewertungen. Ein Verzeichnis mit kleinem Bestand und ohne Prüfung der Bewertenden würde damit nur Rauschen erzeugen.
- Es werden keine Zahlen erfunden. Wo eine Angabe fehlt, steht keine geschätzte an ihrer Stelle.
- Es werden keine fremden Beschreibungstexte und keine fremden Fotos übernommen.
Fehler melden
Auf jeder Werkstattseite steht ein Formular für falsche Angaben. Es braucht keine Anmeldung, eine E-Mail-Adresse ist freiwillig und dient allein einer Rückfrage. Was mit einer Meldung geschieht und wie lange sie gespeichert bleibt, steht in der Datenschutzerklärung.
Betriebe, die gar nicht aufgeführt werden möchten, finden den Weg dazu unter Angaben zu Werkstätten.
Fremde Datenquellen
Orts- und Postleitzahldaten: GeoNames, lizenziert unter CC BY 4.0. Die Daten wurden für dieses Verzeichnis gefiltert und reduziert, insbesondere um Postleitzahlen von Großkunden, deren Ortsname der Name einer Firma oder Behörde ist.
Kartenkacheln: MapTiler auf Grundlage von OpenStreetMap, Namensnennung der Mitwirkenden auf jeder Karte.
Die Umrisse auf der Startseite werden aus den Ortsdaten im Projekt gerechnet, es wird dafür kein fremder Dienst aufgerufen.